Einladung bei Innenminister Otto Schily

Von besonderer Bedeutung war diese kurzfristig ausgesprochene Einladung des designierten neuen Oberbürgermeisters, Herrn Dr. Thomas Jung, in der dem Gauschützenmeister Karl Ultsch, dem 1. Gausportleiter Hilmar Walther sowie den 1. Schützenmeistern der Fürther Schützenvereine am 11. März im Rahmen einer Präsentation bei Fa. PLETTAG die Gelegenheit geboten wurde, Innenminister Otto Schily ihre Klagen bezüglich des für Schützen und Jäger gleichermaßen zu beanstandenden Entwurfs zum neuen Waffengesetz vorzutragen.
Eingeladen waren neben dem 1. Gauschützenmeister Karl Ultsch und dem 1. Gausportleiter, Hilmar Walther, die 1. Schützenmeister aus Fürth, Herr Ahlborn (SSG Dynamit), Herr Ohle, (KPSG Fürth), und Herr Pfund (SV Burgfarrnbach).

Die Fürther Schützenmeister zu Gast bei Innenminister Schily und Dr. Thomas Jung
Der 1. Schützenmeister der Kgl. priv. SG Fürth, Ulrich Ohle, Gauschützenmeister Karl Ultsch, 1. Gausportleiter Hilmar Walther, Innenminister Otto Schily und der designierte neue Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Herr Dr. Thomas Jung (v.l.)

In seinem kurzen Statement ließ es sich der 1. Gauschützenmeister, Karl Ultsch, nicht nehmen, den Innenminister noch einmal auf die besonders gravierenden Mängel des nach Meinung der Schützenverbände in Teilen nachdrücklich beanstandeten Gesetzentwurfs aufmerksam zu machen.

Der Innenminister hob hervor, dass ihm nicht daran gelegen sei, den Schützen, denen insgesamt in ihrer Rechtstreue nichts vorzuwerfen sei, unnötige Erschwernisse zu bereiten! Viele Einzelbestimmungen des neugefassten Entwurfs seien auf Initiative der Bundesländer (außer Bayern) eingebracht worden, die Schützen sollten sich bevorzugt an die Interessenvertreter jener Länder wenden, die an der Fassung der jüngst bekannt gegebenen Vorlagen maßgeblich beteiligt seien.

Von besonderer Bedeutung war dem Innenminister, die Gefahr noch entschiedener zu minimieren, die von Sportschützen und Jägern gleichermaßen ausgeht, wenn nicht legitimierten Personen der Zugang zu Waffen möglich ist, d.h. Maßnahmen zu fördern und Bestimmungen in den Gesetzestext aufzunehmen, die geeignet sind, diese unbestreitbar vorhandene Gefahr noch weiter zu reduzieren.

Wir Schützen danken Herrn Dr. Jung für diese kurzfristig ausgesprochene Einladung und der damit gebotenen Gelegenheit zu einer deutlichen Aussage, dass wir Schützen mit den derzeit bekannt gewordenen Einschränkungen keinesfalls einverstanden sind, auch wenn im Rahmen dieses kurzen Treffens längst nicht alle von Schützen nachhaltig kritisierten Inhalte des neuen Waffengesetzes zur Sprache gekommen sind.
Möge diese kurze Begegnung dem Innenminister demonstrieren, dass die Schützen längst nicht alles befürworten, was in diesem immer noch unvollkommenen Gesetzentwurf in diesem fortgeschrittenen Stadium noch zu beanstanden ist!


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