Unser Weinfest am 18. Oktober

 

Nachdem sich noch bis zum letzten Mittwoch vor unserem Weinfest lediglich 25 Interessenten für die Teilnahme am Weinfest eingetragen hatten, sah es am Samstagabend zum Glück nicht gar so schlecht aus, dennoch - das Interesse war diesmal vergleichsweise sehr gering, waren doch insgesamt lediglich 40 Gäste von Anfang an dabei. Doch zum Schluss trafen noch 4 weitere Gäste auf Einladung von Andrea Hirschmann und Erich Roth bei uns ein, die durch ihr Eintrittsgeld auf diese Weise dazu beitrugen, dass das Defizit der Vereinskasse infolge dieses Weinfests statt 280,- Euro auf insgesamt 250,- Euro vermindert wurde.

Die Betreiber unserer Schützenhausgaststätte - namentlich Elfriede und ihre Tochter Sabine hatten sich wie immer zu derartigem Anlass auch heuer wieder viel Mühe gegeben und den Festsaal im Gasthaus dementsprechend anschaulich mit Weinreben festlich dekoriert.

Die Skatspieler, die während der vergangenen Jahre in deutlich größerer Besetzung zum Weinfest erschienen, waren diesmal lediglich noch mit 5 Personen präsent, darunter der 1. Vorsitzende (im Bild oben in der Mitte).

Und Dagmar (im Bild oben) von den Skatspielern feierte an diesem Samstag und in diesem Rahmen sogar ihren Geburtstag, wozu ihr die Anwesenden bei einem "Tusch" des Musikanten Otto Dorner - verbunden mit einem öffentlich vorgetragenen "gemeinsamen Glückwunsch" herzlich gratulierten.

Otto Dorner war überraschend als Ersatzmann für den Musikanten Peter Staudte eingesprungen, der in den zurückliegenden Jahren die Veranstaltung mit seinen Musikbeiträgen bereichert hatte, da Peter Staudte aus persönlichen Gründen verhindert war. Dennoch, das umfangreiche musikalische Repertoire des Ersatzmanns entschädigte die anwesenden Gäste in hervorragender Weise.

Unmittelbar nach der Begrüßung durch den 1. Schützenmeister, der das kalte Buffet eröffnete, nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Abendessen, während Otto Dorner im Hintergrund in einer angenehmen Lautstärke musizierte, so dass die ungestörte Unterhaltung bei Tisch sichergestellt war.

Und schon kurze Zeit nach dem Essen begannen die ersten .Wagemutigen das Tanzbein zu schwingen. Nach ein paar verhaltenen Tänzen schlug die Stimmung um, als Otto Dorner ein paar allseits bekannte Musiktitel zum Mitsingen und zum Schunkeln anstimmte.

Leider war das Interesse in diesem Jahr besonders gering. Aus diesem Grund wollen wir im kommenden Jahr keine Mühe scheuen, das Weinfest wenn möglich unter Beteiligung anderer Schützenvereine und weiterer Vereinigungen erneut bei uns durchzuführen, denn sofern sich der Trend des sinkenden Interesses ungebremst fortsetzen würde, wäre über kurz oder lang mit negativen Reaktionen aus den eigenen Reihen zu rechnen, da das finanzielle Defizit ohne zusätzliche Interessenten dann erheblich stärker ins Gewicht fiele, als gewohnt.

Als der Alleinunterhalter dann kurz nach Mitternacht den letzten Titel anstimmte, hatten erst wenige Teilnehmer den Heimweg angetreten, die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt großartig und irgendwie war es schon bedauerlich, dass wir nicht noch ein bis zwei Stunden verlängern konnten. Allerdings siegte die Vernunft, da andererseits das finanzielle Defizit noch größer wäre, als es ohnehin schon geworden ist.

Und so endete unser Weinfest 2003 diesmal etwa gegen 0:45 Uhr, nachdem die letzten verbliebenen Gäste und Schützen unsere Schützenhausgaststätte mit ihren guten Eindrücken der zurückliegenden fünf Stunden ebenfalls verlassen hatten.

1. Schützenmeister

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