Jahreshauptversammlung 2005Mit 61 Teilnehmern war die JHV 2005 diesmal
noch schlechter besucht als im Jahr zuvorSchützen entscheiden sich zum Verbleib an angestammtem Ort
Mit nur 60 Mitgliedern nahmen abermals weniger Mitglieder als im letzten Jahr an der Jahreshauptversammlung teil. Diesmal stand die Neuwahl von 4 von 5 Mitgliedern des Schützenmeisteramtes an - ebenso sollten 7 Ausschussmitglieder gewählt werden (4 stimmberechtigte Mitglieder für den Gesellschaftsausschuss und 3 Ersatzmitglieder).
Nach der besonderen Begrüßung des 170. Schützenkönigs Robert Fürst, des Schützenkommissars Christoph Maier, unseres Ehrenschützenmeisters, der anwesenden Ehrenmitglieder und der Begrüßung aller Anwesenden wurde im Rahmen der Totenehrung unserer seit letzter Jahreshauptversammlung verstorbenen 5 Mitglieder gedacht.
Der 1. Schützenmeister gab im daran anschließenden Bericht zunächst einen Überblick über die aktuelle Mitgliedersituation der Gesellschaft zum Stichtag 2. März 2005.
Teilnehmer der Jahreshauptversammlung 2005Mitgliedersituation
Der Gesellschaft gehörten am Tag der JHV 2005 insgesamt noch 206 Mitglieder an, womit sich der Rückgang seit der letzten Generalversammlung um insgesamt 13 Mitglieder rasant fortgesetzt hat.
Im Einzelnen gehören der Gesellschaft am 2.3.2005 an:
Mitglieder weiblich: 48
Mitglieder männlich: 158
Mitglieder unter 18 Jahren: 11
Jugendliche < 18 weibl.: 4
Jugendliche < 18 männl: 7
Der Altersdurchschnitt aller Mitglieder lag zum Zeitpunkt unserer JHV 2005 bei rechnerischen 51,46 Jahren. Damit lag der Durchschnittsalter aller Mitglieder erneut rund 10 Jahre oberhalb des statistisch ermittelten Altersdurchschnitts aller Bundesbürger.Im vergangenen Jahr verstarben die Ehrenmitglieder Dr. Herbert Kurz und Else Dorn, weshalb das Schützenmeisteramt und der Gesellschaftsausschuss der Generalversammlung vorschlug, Fritz Stimpfig zum Ehrenmitglied vorzuschlagen. Die Teilnehmer folgten diesem Vorschlag bei einer Enthaltung ohne Gegenstimmen, damit wird Fritz Stimpfig im Rahmen unserer Ehrungen zum Königsabschied im Juni die Ehrenmitgliedschaft unserer Gesellschaft für dessen vorbildhafte Leistungen zuerkannt.
Wichtigste Ereignisse 2004
Aus Gründen der Zeitersparnis trug der 1. Schützenmeister die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres nur in einer Kurzfassung vor, wobei er auf die Jahresabschluss-Veranstaltung am 18. Dezember 2004 verwies, in der bekanntlich eine ausführliche Zusammenfassung der Ereignisse des letzten Jahres im Mittelpunkt steht.
Auf die Verlesung des Protokolls der letzen JHV wurde ohne Gegenstimmen verzichtet, da das Protokoll bereits im Vereinsheft 1/2005 zur Vorbereitung der JHV abgedruckt wurde.
Abstimmung zum Projekt "Neubau Schützenhaus an anderer Stelle"
Rückblickend erinnerte der 1. Schützenmeister daran, dass die Schützen der Stadt Fürth im Sommer 2001 erstmals ihre Bereitschaft signalisierten, für den geplanten Neubau der Feuerwache unter Umständen ihr Vereinsgelände zur Verfügung stellen zu wollen.
Mittlerweile ziehen sich die Überlegungen sowie die Suche nach einem geeigneten Standort bis jetzt ergebnislos hin. Das geplante Vorhaben füllt schon mehrere Aktenordner, und seit Dezember letzten Jahres wissen wir, dass die 2. Ausfahrt zur Kapellenstraße nicht mehr zwingend erforderlich ist. Und auch, dass damit eine Variante des geplanten Feuerwehr Neubaus auch ohne den Ankauf unserer Flächen verwirklicht werden kann.
Die Vereinigung mit den Schützen der SSG-Dynamit und dem vorgesehenen Neubau eines Schützenhauses auf dem Werksgelände wäre sicherlich die fortschrittlichste Lösung gewesen, die damals die mehrheitliche Zustimmung beider Vereine gefunden hatte. Zum Zeitpunkt dieser Überlegungen stand auch ein akzeptabler Ankaufpreis zur Diskussion, von vollständigem Wegfall öffentlicher Fördermittel für derartige Vorhaben war zu dem Zeitpunkt nicht die Rede.
Dass diese Pläne vor allem infolge einer Verdoppelung des Verkaufspreises für den Ankauf der benötigten Flächen nicht verwirklicht werden konnten, auch daran erinnerte der 1. Schützenmeister die Anwesenden. Hinzu kam später die Streichung aller Zuschüsse, so dass letztlich nicht genug Geld übrig blieb, um das Vorhaben an diesem Ort noch ohne erhebliche Kreditaufnahmen zu verwirklichen.
Die Alternative, ein Schützenhaus Neubau auf dem Gelände des ASV in der Heilstättensiedlung zu realisieren, scheiterte letztlich daran, dass die Eigentümerin das Gelände nach Beginn der Verhandlungen mit den Schützen für ein Wohnungsbauvorhaben nutzen möchte, wodurch sich natürlich ein höherer Erlös aus dem Verkauf des Grundstücks erzielen läßt.
Alle folgenden Angebote litten darunter, dass uns einerseits durch den kompletten Wegfall der öffentlichen Förderung wenig Spielraum für den Neubau an anderer Stelle blieb, und dass den Mitgliedern die Alternativen für einen Standortwechsel nicht in dem Umfang zusagten, dass hierfür die erforderliche Mehrheit zustande käme.
Der 1. Schützenmeister erinnerte abschließend daran, dass das Schützenhaus seitdem arg vernachlässigt wurde, dass notwendige Sanierungen stets mit Blick auf das Neubau - Vorhaben "auf Eis" gelegt wurden, so etwa die Sanierung der Außenwände, des Dachs über der Kegelbahnanlage, unserer Sanitäreinrichtungen, dem Gastraum, kurz - wir haben dringend notwendige Maßnahmen vor uns hergeschoben.
Vor diesem Hintergrund fand im Januar eine Schützenmeisteramtssitzung statt, im Verlauf der sich das Schützenmeisteramt mehrheitlich dafür ausgesprochen hat, die Neubaupläne aufzugeben und stattdessen unser Schützenhaus zu modernisieren. Die jüngste Ausschußsitzung führte zu demselben Ergebnis.
Anschließend wurden die Teilnehmer über die Pläne zur Überdachung der Luftgewehrstände informiert, wobei ein Vorschlag Beachtung fand, die Uberdachung der Luftgewehrstände nicht am jetzigen Ort vorzunehmen, sondern das Vorhaben auf einem Obergeschoß oberhalb des Schützenhauses zu überdenken.
Schützenkommissar Maier erhielt die Gelegenheit, den Teilnehmern noch einmal den Status quo aus Sicht der Stadt Fürth darzustellen, doch aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt und wegen der unsicheren Termine zum Beginn der Bauvorhaben (Feuerwehrwache / Sportzentrum) konnte er den Schützen nicht dazu raten, weiter am vorgesehenen Projekt "Neubau an anderer Stelle" festzuhalten. Eine Abstimmung hierzu führte im Ergebnis dazu, dass das Projekt zum Neubau an anderer Stelle einstimmig aufgegeben wird, und dass der Sanierung am angestammten Ort bei nur einer Enthaltung der Vorzug gegeben wurde. Der Schützenmeister erläuterte die geplante Finanzierung, auch das Finanzierungsmodell fand die ungeteilte Zustimmung der Teilnehmer, so dass die Sanierung mit Überdachung der LG Stände nun in Angriff genommen werden kann.
Vor Baubeginn wird die Gesellschaft noch einmal im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung im Detail informiert.
Es folgte der Bericht des 2. Schützenmeisters mit Ehrung verdienter Schützen. Der 2. Schützenmeister überreichte folgenden Anwesenden die Ehrennadel des Präsidenten:
- in Bronze für Thomas Irmler
- in Silber für Jörg Weißel
- in Gold für Wolfgang Erhard
Der 2. Schützenmeister und die geehrten MitgliederDie Sebastianus Nadel erhielten Rudi Baumbach, Horst Kleinecke und Johann Spindler.
Nach den Berichten des 2. Schützenmeisters und des Sportleiters verlas die Kassier Lore Fürst den Kassenbericht und den Haushaltsplan, in dem die Kosten für die Sanierungsmaßmnmahmen bereits enthalten waren. Die Kassenführung war nicht zu beanstanden, wie dies durch den Kassenprüfer Franz Braml bestätigt wurde. Kassenprüfer Braml hob die vorbildliche Kassenführung unserer Kassier Lore Fürst hervor und beantragte deren Entlastung, der die anwesenden Mitglieder ohne Gegenstimmen zustimmten.
Der 1. Schützenmeister bedankte sich für die nicht zu beanstandende Kassenführung bei Lore Fürst. Anschließend beantragte der Wahlleiter die Entlastung der Vorstandschaft, die Anwesenden stimmten der Entlastung des Schützenmeisteramtes ohne Gegenstimmen zu.
Wahlen
Folgende Neu- / Umbesetzungen von Funktionsträgern der Gesellschaft standen auf der Tagesordnung der diesjährigen Generalversammlung:
Wahlen
a) für das Schützenmeisteramt:
Claus Kulla 2. Schützenmeister Lore Fürst Kassier Klaus Heydner Sportleiter (zur Wahl bis 2006) Karl-Heinz Schillinger Schriftführer b) Wahl Ausschußmitglieder stimmberechtigter Ausschuss 4 Neu-/Umbesetzungen und 3 Ersatzmitglieder
Franz Braml, Dieter Karl Ludwig und Johann Vortheil hatten sich zur Generalversammlung für den Fall ihrer Wahl zu einer Mitarbeit im Gesellschaftsausschuss bereit erklärt
Zur Wiederwahl stellten sich Manuela Paul, Wendelin Maget und Fritz Stimpfig.
Die Aufstellung des bis 2006 zum Ersatzmitglied bestimmten Dr. Otto Streng, der auf dem Wahlzettel aufgeführt war, geschah irrtümlich, ein Umstand, auf den leider niemand die Wahlleitung aufmerksam machte, weshalb das korrigierte Wahlergebnis folgendermaßen aussieht:
Gewählt wurden in den Vorstand (Schützenmeisteramt):
Claus Kulla
2. Schützenmeister gewählt bis 2007
Lore Fürst
Kassier gewählt bis 2007
Klaus Heydner
Sportleiter gewählt bis 2006
Karl-Heinz Schillinger
Schriftführer gewählt bis 2007
(Claus Kulla und Lore Fürst gaben bekannt, dass sie sich für eine weitere Amtsdauer nicht mehr zur Verfügung stellen werden!)
gewählte Ausschußmitglieder (stimmberechtigt):
Fürst, Robert
gewählt bis 2007
Maget, Wendelin gewählt bis 2007 Paul, Manuela
gewählt bis 2007 Stimpfig, Fritz
gewählt bis 2007 gewählte Ausschußmitglieder (Ersatz):
Braml, Franz
gewählt bis 2007
König, Leonhard
gewählt bis 2007 Ludwig, Dieter gewählt bis 2007 gewählte Funktionsträger (im Ausschuß nicht stimmberechtigt):
Kubich, Günter
Waffen- u. Gerätewart gewählt bis 2007 Groll, Florian
Kassenprüfer gewählt bis 2007
Willi Kleinecke ließ sich auf eigenen Wunsch für die Fortsetzung einer Mitwirkung im Gesellschaftsausschuss nicht mehr aufstellen, der 1. Schützenmeister bedankte sich für das hohe Engagement, das Willi Kleinecke in den 18 Jahren seiner Ausschußtätigkeit für die Gesellschaft erbrachte.
Nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse bedankte sich der 1. Schützenmeister beim Wahlleiter Rüdiger Heinemann und beglückwünschte die gewählten Funktionsträger. Er wünschte allen Gewählten und Wiedergewählten eine erfolgreiche und gute Zusammenarbeit in den freiwillig übernommenen Ehrenämtern.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" stimmten die Mitglieder dem Antrag von Heinz Stempfhuber zu, dass die zum Vogelschiessen anwesenden Schützenkaiser noch einmal Gelegenheit erhalten, nach dem 1. Schuss auf den Vogel, den üblicherweise der scheidende Schützenkönig abgibt, jeweils einen Schuss auf den Vogel abzugeben. Maßgeblich für die Reihenfolge ist der Zeitpunkt ihrer Inthronisation zum Schützenkaiser. Ferner wurde beschlossen, dass sich künftig niemand aktiv am Vogelschiessen beteiligen darf, der zum Vogelschiessen keine Schützenkleidung trägt.
Der 1. Schützenmeister schloß die Veranstaltung, indem er sich nochmals bei allen Anwesenden für deren Aufmerksamkeit bedankte und wünschte allen Anwesenden eine guten Heimweg.
1. Schützenmeister
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