Pistolenkönigsschiessen
2006
Günter Meck zum 2. Mal Pistolenkönig
Mit einer geringfügig höheren Beteiligung fand am 25. November 2006 das 34. Pistolenkönigsschiessen statt, zu dem sich dieses Mal insgesamt 19 Schützinnen und Schützen (3 mehr als letztes Jahr) im Schützenhaus eingefunden hatten.
Zur Vorbereitung hatte uns Günter Meck abermals ein wiederum mit viel Liebe zum Detail konstruiertes Ziel aus Holz, Leim und Silberglanz-Sprühlack angefertigt, für dessen Produktion er erneut sicherlich wieder viele Stunden seiner Freizeit aufwenden mußte. Wer um Auskunft bittet, wie lange er zur Anfertigung des Vogels benötigt, wird wohl jedesmal enttäuscht, darüber gibt Günter Meck (vormaliger Pistolenkönig 2004) abermals keine Auskunft, ebenso wenig, wie über die hierzu von ihm jedesmal aufgewendeten Kosten, während er wie schon so oft das Ziel am dafür vorgesehenen Pfahl anbringt: Einen chicen silberfarbenen Krummschnabel, mit weit ausgebreiteten Flügeln, wie wir ihn kennen, und der erneut in einigen Minuten bereits zerbröselt am Boden liegen wird.
Günter Meck hat wie sonst auch diesmal einen wunderschön hergerichteten Holzvogel zur Verfügung gestellt
Etwa kurz nach 15 Uhr begannen die Schützen ihr Schießprogramm, einleitend und wie üblich mit Kaliber 22, zunächst auf die Scheibe im Wettstreit um den "Günter - Kubich - Pokal", und Kurt Runge hatte wie in all den zurückliegenden Jahren den Mitwirkenden wieder das beliebte "Zielwasser" zur Optimierung der Treffgenauigkeit mitgebracht.
Stefan Sellerer gibt als scheidender Pistolenkönig den 1. Schuss auf den Vogel ab
Etwa gegen 15:45 Uhr eröffnete Stefan Sellerer in seiner Funktion als (noch) amtierender Pistolenkönig das reguläre Pistolenkönigsschiessen, indem er den 1. Schuß auf den unversehrten Vogel abgab.
Günter Meck sammelt gerade die Reste des Zieles zusammen
Der Reihe nach folgten Runde um Runde die anderen Teilnehmer, doch trotz guter Treffer wollte der Vogel nicht fallen. Ein Schuß nach dem anderen schlug fingerdicke bis handflächengroße Splitter aus dem Holz, aber er blieb nahezu unverändert stabil am Pfahl befestigt, bis er endlich und schon nach Einbruch der Dämmerung, getroffen von Günter Meck nach insgesamt 322 abgegebenen Einschlägen zu Boden sank.
die zur Fränkischen Brotzeit versammelten Teilnehmer
Nur wenige Minuten später trafen sich die teilnehmer des diesjährigen Pistolenkönigschiessens im Bereich der für die Einnahme des Abendessens zur "Fränkischen Brotzeit" in der umfunktionierten Schießhalle, da zum gleichen Zeitrpunkt im Nebenraum zur Weihnachtsfeier der Skatspieler eingeladen worden war. Das Buffet war wieder in bekannter Art und Weise herzhaft vorbereitet, Nicki Schmidt und sein Team hatten sich erneut wieder große Mühe gegeben, um die Teilnehmer unter dem Aspekt des traditionell - kulinarischen Ausklangs deieses Tages in jeder Hinsicht zufriedenzustellen.
Stefan Sellerer übergibt dem neuen Pistolenkönig als Präsent einen Bierseidell
Die Teilnehmer wünschten Günter Meck nach seinem exzellenten Treffer erneut ein angenehmes und schönes Königsjahr, obwohl zum "artgerechten Zermürben" des hölzernen Vogels wie in jedem anderen Jahr natürlich alle Teilnehmer wieder ihren entsprechenden Beitrag leisteten.
1. Schützenmeister