Jahresanfangschiessen
2008
Der 13. Januar war ein Tag der Terminkollisionen. Unser 1. Schützenmeister Rüdiger Heinemann befand sich im Skiurlaub, den er schon vor seinem ungeplanten Comeback gebucht hatte. Sportleiter Andreas Hertel besuchte einen mehrere Wochenenden umfassenden Schießleiterlehrgang. Schriftführer Stefan Pierskalla - zugleich einziger Bass im Posaunenchor St. Paul - wurde bis 11.00 Uhr in einem zeitgleich stattfindenden Festgottesdienst benötigt, was jedoch für die Gesellschaft folgenlos blieb, weil seine Frau Sonja stellvertretend für die Verteilung der frisch erschienenen Gesellschaftszeitung 1/2008 sorgte.
Als der Schriftführer mit fliegenden Fahnen im Schützenhaus eintraf, war der Schießbetrieb bereits in vollem Gange, wenn auch mit leicht gebremstem Schaum, weil einige der Anwesenden sich zuerst eingehend den Weißwürsten widmeten, ehe sie sich zum Schießstand begaben. Unabhängig davon hatten aber alle Aktiven bis zum offiziellen Ende der Schießzeit ihr Programm absolviert.
Gesellige Runden während des Schießbetriebs
Damit aber nicht genug der Terminkollisionen: Kaum hatte es Mittag geschlagen, mussten die Ersten schon wieder gehen. Um die darunter befindlichen Preisträger nicht ohne ihre Preise ziehen lassen zu müssen, verzichtete die Schießleitung darauf, wie üblich noch vor der Preisverteilung den Gesamtbetrag der erzielten Einnahmen zu ermitteln sowie die genaue Teilnehmerzahl auszuzählen, zumal mehrere Mitglieder in mehreren Disziplinen angetreten waren. Stattdessen begann die 2. Schützenmeisterin Manuela Paul umgehend mit der Preisverteilung.
Nach der offiziellen Begrüßung verlas sie zunächst ein Schreiben des 1. Schützenmeisters, in dem sich dieser für sein Fehlen entschuldigte und ein gutes neues Jahr sowie gutes Gelingen wünschte. Danach verkündete sie die Schießergebnisse und bat die Preisträger zu Schatzmeister Thomas Irmler, um ihre Preise auszuwählen.
Manuela Paul vertritt Rüdiger Heinemann
Bis auf die von der Fa. Weigmann überlassenen Reisewecker - bei diesen handelt es sich um eine Naturalvergütung für das Inserat in der Gesellschaftszeitung - waren die Preise wieder von der Fa. Steinmann (auf bewährte Veranlassung von Frau Hautsch-Vogel) und der Sparkasse Fürth gestiftet worden. Dafür an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.
Nachdem jetzt auch die 50m-Bahn über elektronische Stände verfügt waren heuer insgesamt fünf Disziplinen zugelassen, nämlich Luftgewehr, Luftpistole, Sportpistole, Freie Pistole und KK-Gewehr.
Unter dem Beifall der Anwesenden beendete Manuela Paul ihre Ausführungen mit dem Hinweis, dass die von verschiedenen Mitgliedern erwarteten grundlegenden Veränderungen innerhalb der Gesellschaft realistischerweise nicht mit einem großangelegten Kraftakt auf einen Schlag zu erreichen sind. Erfolgversprechender sei vielmehr eine Politik der kleinen Schritte, die sich am tatsächlich Möglichen orientiere. Viele kleinere Maßnahmen ergäben in ihrer Gesamtheit auch ein großes Ganzes. Abschließend bedankte sie sich für den guten Verlauf der Veranstaltung und wünschte Allen noch einen schönen Nachmittag.
Die Gesellschaftszeitung wird studiert
Insgesamt haben 54 Gesellschaftsmitglieder das Jahresanfangsschießen besucht und 37 davon aktiv mitgeschossen. Durch Einlagen und Spenden wurden Einnahmen in Höhe von insgesamt 695,- Euro erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang darstellt. Dies ist sehr bedauerlich, zumal die Gesellschaft wegen der Rückführung des Darlehens für die Luftdruckhalle und die elektronischen Stände noch auf Jahre hinaus erheblichen finanziellen Belastungen ausgesetzt sein wird. Von daher bleibt zu hoffen, dass die Spendenfreudigkeit alsbald wieder zunimmt.
Stefan Pierskalla
Schriftführer